Schwerin | 27.03.2024

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Der Marienkäferpark

Endlich kommt die Sonne wieder raus und es wird langsam wärmer

Während die Hortkinder auf dem Hof Verstecken spielen, findet ein Kind einen Marienkäfer. „Schaut mal, wen ich gefunden hab.“ – „Du musst ihn auf deinem Finger krabbeln lassen, dann fliegt er weg.“, erklärt ein anderes Kind. „Hab´ ich schon, aber er fliegt nicht.“ So kam den Kindern schnell die Idee, ein Zuhause für den Marienkäfer zu bauen. „Lasst uns einen richtig großen Park bauen, wo er auch spielen kann.“ – „Aber er darf nicht alleine bleiben, wir müssen noch mehr finden.“ – „Ihr sucht nach weiteren Marienkäfern!“ Nach und nach kamen die Kinder mit weiteren Freunden für den einsamen Marienkäfer zurück.
In dem Park begann langsam das große Krabbeln. „Wir brauchen noch Nahrung und Wasser.“ „Was frisst denn ein Marienkäfer und trinkt er überhaupt Wasser?“, fragt ein Kind. „Müssen wir mal einen Erwachsenen fragen.“ Gemeinsam mit einer Erzieherin schauen die Kinder im Internet nach, was ein Marienkäfer frisst und ob er Wasser trinkt. Und tatsächlich: Sie trinken gern Wasser (Tau und Regentropfen) und lieben Blattläuse.
Selbstverständlich beachten die Kinder, dass es Lebewesen sind und das man sie nicht einsperren darf. Aus diesem Grund wurde der Park so gebaut, dass die Marienkäfer ihn stets krabbelnd und fliegend verlassen können.

Forscherfragen:
- Was frisst ein Marienkäfer?
- Trinkt ein Marienkäfer Wasser?
- Leben Marienkäfer gemeinsam in Gruppen oder sind sie lieber alleine?

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