Schwerin | 30.12.2022

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Gartenforscher

Im September haben die Kinder viele rote Tomaten geerntet

Doch es hingen noch viele grüne Tomaten dran. Alle Gartenforscher beratschlagten nun. Der Eine war sich sicher, die Sonne macht die Tomaten rot. Ein Anderer erklärte, dass die Sonne jetzt nicht da ist. Und eine pädagogische Fachkraft konnte sich erinnern, dass ihre Mama grüne Tomaten immer dahin gelegt hat, wo es dunkel ist. Das machen wir, waren sich die Gartenforscher einig. Und wo legen wir die grünen Tomaten jetzt hin? „Auf den Dachboden“ schlug ein Kind vor, dem alle sofort zustimmten. Gesagt, getan. Gemeinsam pflückten wir die restlichen grünen Tomaten ab und legten sie vorsichtig in eine Eierpackung. Deckel zu und nun hieß es abwarten. Jede Woche schauten wir in die Packung hinein. Erst Ende November wurden wir für unser Warten belohnt. Tatsächlich färbten sich zwei Tomaten rot. Erstaunen machte sich breit und wir beschlossen noch ein bisschen weiter zu warten. Und dann kurz vor Weihnachten staunten wir beim Öffnen der Eierpackung nicht schlecht. Mit „oh“ oder „alle rot“ und „das hat super geklappt“ wurden die Tomaten bestaunt. Einige Kinder befühlten die Tomaten. Sie waren runzelig. Die Frage, wer denn eine probieren möchte, wurde einstimmig abgelehnt. Wichtig war allen, dass dieser Versuch funktioniert hat. Mit Stolz erzählten sie es ihren Freunden.


Bildungsbereich: Natürlich Umwelt

Warum werden Tomaten im Dunkeln rot?
Wie viele Tomaten sind rot geworden?
Warum sind einige runzelig? Sind sie noch genauso groß?

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