Schwerin | 15.03.2024

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Naturgesetze erforschen

Zapfenwippe

Zwei Jungen wippen energisch und voller Spaß auf unserer neuen Wippe, dabei rollen Tannenzapfen auf der Platte hin und her. „Was macht ihr da?“ frage ich sie und bekomme prompt eine Antwort: „Wer als letztes drauf ist, hat gewonnen“. Beide stoßen sich mit aller Kraft vom Boden ab. „Wieso fallen die Zapfen denn herunter?“ möchte ich von ihnen wissen. Ein Junge lacht schallend auf und ruft: „Weil wir so kräftig wippen.“
Sie unterhalten sich: „Und wie wieviele Zapfen sind jetzt noch übrig?“ – „Guck mal, jetzt noch 5, jetzt noch 4.“ Wow, alle Zapfen liegen unten. Sie freuen sich riesig und legen alle Zapfen zusammen wieder rauf. Weiter geht’s… „Alle Blätter müssen runter, nur die Zapfen.“ – „Ja, genau.“ sagt sein Freund. Ich frage interessiert nach, warum sie denn nur die Zapfen nehmen. „Weil sie sonst ja nie runterfallen.“ Und sie wissen auch, warum: „Die Blätter sind leichter.“
Einfach toll. Sie sprechen sich ab, variieren das Spiel. Einer legt die Zapfen auf einen Haufen, beim nächsten Mal klemmt sie der andere zwischen die Schrauben. „Damit sie nicht runterfallen.“ Gute Idee! Einer ruft dem anderen zu: „Nicht wippen! Sonst fallen sie. Warte noch!“ Mehr Kinder gesellen sich dazu, wippen mit. Es wird schwieriger, sich abzusprechen. Als es zu wuselig wird, beenden die beiden ein bisschen genervt, aber dennoch zufrieden ihr Spiel.

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