Presse-News

BU: Verkleiden oder lieben relaxen? Im Mädchenraum geht beides Foto: maxpress/Lena Schwark

Schwerin | 03.12.2018

erfahren ...

Kinder haben dem neuen Hort Mitte ein eigenes Gesicht gegeben

Betreuungssituation verbessert sich in der Schweriner Paulsstadt deutlich

Schwerin • Fröhliches Lachen dringt aus dem Haus Friedensstraße Nummer 4. Hier ist am Mittwoch (21. November) der neue Hort-Standort Mitte feierlich eröffnet worden. „Das ist ein schöner Tag für die Landeshauptstadt", sagte Bürgermeister Dr. Rico Badenschier im Beisein von Landes- und Kommunalpolitikern, Erziehern, Planern, Architekten und Bauleuten. Insgesamt 27 Räume bieten mehr als 300 Kindern zahlreiche Optionen, ihre Freizeit selbstbestimmt zu gestalten. Mit einem eigens für diese Veranstaltung umgedichteten Lied begrüßten Mädchen und Jungen ihre Gäste. Mit einem Rap-Song zum Thema Partizipation machten sie ihren Anteil am Entstehen dieses Hortes deutlich: Zum Farbkonzept und zur Ausstattung hatten sie viele eigene Ideen eingebracht.

Seit fünf Wochen können in dem denkmalgeschützten, mit großem Aufwand vom Eigenbetrieb ZGM sanierten Haus die Mädchen und Jungen im Kinderrestaurant essen und den Nachmittag nach ihren Vorstellungen verbringen. Theaterspielen, kreativ sein, forschen, im Medienraum die Welt entdecken, in der Bibliothek lesen oder mit Blick in „Baumkronen und Himmel" auf riesigen Sitzsäcken entspannen – gemeinsam mit Freunden vergeht die freie Zeit hier viel zu schnell. Die Vielzahl der Angebote, die auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet sind und ein angemessenes Umfeld für die Freizeit und zum Lernen bietet, ist überwältigend. Auf dem Hof gibt es reichlich Gelegenheit zum Spielen und Toben. Ein neuer Bolzplatz mit Tartanbelag und Spielkombinationen locken an die frische Luft. Verbesserungen gibt es ebenso für jene 240 Kinder, die an den bisherigen Standorten Cityhort und Paulsstädter Fritzen verbleiben. Auch sie erhalten viel neue Ausstattung, Räume werden saniert. Aber vor allem haben auch sie künftig deutlich mehr Platz.

Kita-Geschäftsführerin Anke Preuß erinnerte an den langen Weg, den Kinder, Eltern, aber vor allem Horterzieher aus dem City-Hort und dem Hort Paulsstädter Fritzen zurücklegen mussten, bis das neu gestaltete Gebäude in der Friedensstraße 4 nun zu einer merklichen Entspannung der Betreuungssituation führen konnte. Die Kita-Chefin beschrieb anhand von Zahlen die Dramatik. Wurden von der Kita gGmbH im Jahr 2001 im City-Hort 110 und bei den Paulsstädter Fritzen 66 Kinder betreut, so waren es im Jahr 2012 bereits 280 beziehungsweise 220. Doch territorial und finanziell konnten lange Zeit keine Lösungen gefunden werden, um die Situation zu entspannen.
„Ich möchte allen Beteiligten – ob Land, Stadt, ZGM, Planern und Bauleuten sowie unseren pädagogischen Fachkräften – danken, die den Kindern so eine wunderschöne Lern- und Spielumgebung ermöglicht haben.“ Anke Preuß nutzte die Gelegenheit, den beiden Hortleiterinnen Angela Kluth und Marita Buß zu danken. „Ihnen und ihren Teams ist es gelungen, Kindern bei allen Widrigkeiten eine schöne Hortzeit zu schenken. Sie haben sich neuen pädagogischen Herausforderungen gestellt, sichweitergebildet und kreative Ideen zur Umsetzung eingebracht. In beispielloser Zusammenarbeit
haben sie beide Teams zusammengeführt, um diesen neuen Standort mit Leben zu erfüllen."

BU: Verkleiden oder lieben relaxen? Im Mädchenraum geht beides
Foto: maxpress/Lena Schwark

BU: Diskutieren, Ideen sammeln, Meinungen austauschen: In moderierten Gesprächsrunden des Worldcafés und in Workshops gab es viele Impulse und Anregungen	 Fotos: maxpress/ba

Schwerin | 30.11.2018

erfahren ...

Erziehern kommt es auf die Haltung an

Fachtag thematisiert Fragen der eigenen Einstellung in der Arbeit der Erzieher mit Kindern und Eltern

Schwerin • Mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kita gGmbH haben mit großem Interesse beim diesjährigen Fachtag ihre eigene Einstellung hinterfragt. In Workshops und im „Worldcafé“ diskutierten die pädagogischen Fachkräfte die Situation und entwickelten neue Ideen für ihre Tätigkeit

„Auf die Haltung kommt es an“ – mit dieser Aussage begann Prof. Dr. Marion Musiol von der Hochschule Neubrandenburg ihren Vortrag beim Fachtag der Kita gGmbH. Die Erziehungswissenschaftlerin ist den Kita-Mitarbeitern keine Unbekannte. „Ihr gelingt es immer wieder, praktische Aspekte zu thematisieren. Der Vortrag gab Anregungen, das eigene Handeln erneut zu überprüfen“, sagt Erzieherin Sabine Gerber (Kita Anne Frank). Wie ist der eigene Anspruch vereinbar mit dem Entwicklungsstand eines Kindes? Welchen Veränderungen folgt das Rollenbild pädagogischer Fachkräfte? „Das Nachdenken darüber, wo wir stehen und welche Ziele wir erreichen wollen, ist eine Grundlage, um gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Dieser Prozess hat Input bekommen“, so Kita-Geschäftsführerin Anke Preuß.

Die Themen des Fachtages waren vielfältig, Reflexion stand immer wieder im Vordergrund. Jüngere und ältere Kollegen in einem Team führen nicht zwangsläufig zu einem Gegensatz. Vielmehr entstehen Erkenntniszuwachs und Pluralität, so ein Resümee. Diskutiert wurde über den Sinn von Festen, die mit Kindern gefeiert werden. Ein anderer Aspekt war die Selbstwahrnehmung als Beziehungs- und Bindungspartner. „Neue Impulse stärken uns in der Argumentation mit Kindern und Eltern“, wertet die pädagogische Leiterin Anke Bruhn-Kokles. Dabei geht es um Fragen wie „Wer sind wir als Kita gGmbH?“, „Wer bin ich als pädagogische Fachkraft?“ und „Wie passt das zusammen bei der Umsetzung von neuesten entwicklungspsychologischen Erkenntnissen in Bezug auf die Art, wie Kinder lernen?“, um die Professionalität auch durch den erfolgreichen Fachtag stetig wachsen zu lassen.

BU: Diskutieren, Ideen sammeln, Meinungen austauschen: In moderierten Gesprächsrunden des Worldcafés und in Workshops gab es viele Impulse und Anregungen
Fotos: maxpress/ba

Der Kreativität freien Lauf lassen: Im Hort entstehen viele schöne Dinge, Foto: maxpress/ba

Schwerin | 30.11.2018

erfahren ...

Heine Kids erobern neuen Hort

Kinder machen ihr neues Hortgebäude in der Werderstraße zum Ort von Spaß und Kreativität

Schwerin • Das Warten hat sich gelohnt: Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Hortes der Heine Kids hat sich die Betreuungssituation von Grundschulkindern in der Schelf- und Werdervorstadt erheblich verbessert. In dem modernen, funktional ausgestatteten Gebäude mit lichtdurchfluteten und themenbezogenen Räumen gibt es zahlreiche attraktive Freizeitangebote für knapp 200 Mädchen und Jungen.

Es sind unzählige Superlative, die den Heine Kids zu ihrem neuen Hort einfallen: Toll! Super! Spannend! Schön! – Die Einschätzung der Mädchen und Jungen beschreibt das, was sie für die Gestaltung ihrer Freizeit am Nachmittag in der Werderstraße vorfinden. „Der Jungsraum ist voll cool“, finden Carlos und Lucas. Die beiden Siebenjährigen toben auch gern über das Hofgelände, um, vielleicht als kleine Piraten, vom Kletterturm eine gute Aussicht zum nahegelegenen See zu haben. Caroline und Carolin bevorzugen den Mädchenraum mit Radio und Umkleideecke, einer schönen Holzbank und einem riesigen Spiegel, vor dem sie wie kleine Ballerinen tanzen können. Atelier und Bau-„Kästen“, Entspannungszimmer und Computerraum – für jeden Anspruch findet sich ein Platz, um Wissensdurst zu stillen, kreativ zu werden, zu toben oder auch mal auszuruhen. „Es hat schon eine Menge Kampfgeist gekostet, um eine, den Kindern entsprechende Lern- und Freizeitumgebung zu schaffen. Die haben wir dringend gebraucht. Im Jahr 2000 haben wir in diesem Stadtteil zehn Hortkinder betreut. Heute sind es fast 200“, beschreibt Kita-Geschäftsführerin Anke Preuß den dringenden Bedarf für den neuen Hort. Dass unter dem Dach des fünfgeschossigen Hauses für die Zeit dringender Sanierungsarbeiten an der Heine-Schule auch sechs Schulklassen untergebracht sind, stört die Kinder nicht. Für sie ist das wunderschöne Domizil längst Teil eines faszinierenden Alltags geworden, der ihren Bedürfnissen gerecht wird.

BU: Der Kreativität freien Lauf lassen: Im Hort entstehen viele schöne Dinge
Foto: maxpress/ba

Kitaleiterin Heike Ihde stellte die positiven Ergebnisse einer Studie zur Immersionsmethodik den Mitgliedern des Ortsteilbeirates vor / Foto: Kita gGmbH/Barbara Arndt

Schwerin | 22.11.2018

erfahren ...

Mit zwei Sprachen spielend aufwachsen

Ortsteilbeirat informiert sich über Erfolg der Immersionsmethodik in Kita Future Kids

Mueßer Holz • Können Kita-Kinder zwei Sprachen auf einmal lernen? Und was passiert, wenn manche Mädchen und Jungen schon mit dem Erwerb der Muttersprache Schwierigkeiten haben? Was kann eine Kita leisten, damit die Kinder mit guten Sprachkenntnissen in die Schule kommen? „Wir können dazu einen großen Beitrag leisten", sagt die Leiterin der Schweriner Kita Future Kids, Heike Ihde. In ihrer Einrichtung wachsen die Kinder zweisprachig auf: Deutsch und Englisch gehören wie selbstverständlich zum Alltag. Dass die alle Mädchen und Jungen, auch jene, die sprachliche Defzite mit in die Kita bringen, davon profitieren, ist inzwischen wissenschaftlich belegt. Mit einer Studie der Universität Rostock wurde die Arbeit der Kita Future Kids zwei Jahre lang begleitet. Das positive Resultat erfreute auch die Mitglieder des Ortsteilbeirates, denen Heike Ihde die Methodik und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung jetzt vorstellen konnte.

„Die Kinder tauchen in ein ,Sprachbad' ein. Wir haben sowohl in der Kita als auch im Hort Erzieher, die entweder in deutscher oder aber in englischer Sprache mit den Kindern kommunizieren. Spielerisch nehmen die Mädchen und Jungen Worte, Sprachmelodie und Satzbau auf. Das Gefühl für die zweite Sprache wird vermittelt. Wir erleben jeden Tag, dass Kinder mehrere Sprachen gleichzeitig lernen können", sagt Heike Ihde, insbesondere auch mit Blick auf jene, die aus einer Familie mit Migrationshintergrund kommen. „Wichtig ist, dass die Kinder ihre sprachliche Heimat behalten. Das heißt, sie sprechen zu Hause ihre Muttersprache." Diese wird, das ist ebenfalls wissenschaftlich bewiesen, durch das Aufnehmen der Fremdsprache gestärkt. Gleichzeitig erhalten die Kinder durch die Immersionspädagogik beste Grundlagen für den späteren Fremdsprachenerwerb. „Die kognitive Entwicklung wird langfristig gefördert. Alle Kinder profitieren in jeder Hinsicht von dieser Methodik." Zusätzliche Förderung erhalten Kinder mit sprachlichen Defiziten durch eine Logopädin, die das Team der Future Kids unterstützt.
Bei zahlreichen Weiterbildungen und zwei Fachtagen hat das Kita-Team weiteres Rüstzeug geholt, um auch in Zukunft die zweisprachige Begleitung im Kita- und Hortalltag erfolgreich zu gestalten. Mit Unterstützung der Kommunalpolitiker im Ortsteilbeirat will man jetzt gemeinsam Bemühungen forcieren, um Grundschulen für dieses Modell zu begeistern.

(ba)

BU: Kitaleiterin Heike Ihde stellte die positiven Ergebnisse einer Studie zur Immersionsmethodik den Mitgliedern des Ortsteilbeirates vor
Foto: Kita gGmbH/Barbara Arndt

Mit Tanz, Musikdarbietungen und einem Sketch bedankten sich die Kinder für ihr neues Domizil bei den Gästen der Eröffnungsfeier / Foto: Kita gGmbH/Lena Schwark

Schwerin | 13.11.2018

erfahren ...

Begeisterung im neuen Kinderparadies

Mit der feierlichen Schlüsselübergabe wurde neuer Hort der Heine Kids eröffnet

Schwerin • Durch den Neubau des Horts der Heine Kids haben sich die Bedingungen zur Betreuung von rund 200 Kindern der in unmittelbarer Nähe befindlichen Schule erheblich verbessert. Im Beisein von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Stadtpräsident Stephan Nolte sowie vieler Gäste aus Politik und Wirtschaft erfolgte am Donnerstag (8. November) die feierliche Eröffnung des neuen Hortes. Das Zentrale Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Schwerin hat als Bauherr des fast vier Millionen teuren Projektes den Schlüssel an die Kita gGmbH zur Nutzung übergeben.

Lichtdurchflutet, großzügig und farbenfroh gestaltet, barrierefrei: Rund 200 Mädchen und Jungen aus dem Grundschulteil der Heinrich-Heine-Schule haben seit kurzem einen neuen Hort. Die Heine Kids nahmen das zum Anlass, sich mit einem wunderschönen Programm und einer Führung durch das ganze Haus in der Werderstraße bei den Gästen der feierlichen Eröffnung zu bedanken. Auf mehr als 2.300 Quadratmetern Fläche können sie ihre freie Zeit nach der Schule ihren Bedürfnissen entsprechend nutzen. „Wir freuen uns, dass ein Hort der Zukunft entstehen konnte. Hier haben die Mädchen und Jungen die Chance, selbstbestimmt ihre Freizeit zu gestalten, gemeinsam mit Freunden ihren Interessen in vielfältiger Weise nachzugehen und nach Herzenslust spielen und auch lernen zu können", so Anke Preuß, Geschäftsführerin der Kita gGmbH. Hortleiter Torsten Tiede betonte, dass die neuen Räumlichkeiten auch die Möglichkeiten eröffnen, mit einem für das zehnköpfige Erzieher-Team neuen pädagogischen Ansatz die offene Hortarbeit zu gestalten. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig würdigte das Engagement aller, die daran mitgewirkt haben, dass trotz der großen Herausforderungen den Kindern jetzt dieser Hort zur Verfügung steht. „Egal, wie schwierig die Umstände waren, ich habe immer – in meinen Funktionen und als Mutter – erlebt, dass Eltern und Kinder gern in die Heineschule und den Heine-Hort gehen. Das hat etwas mit den Menschen zu tun, die hier tätig sind. Ihnen möchte ich für ihre Arbeit danken."

Der neue Hort der Heine Kids war bereits seit 2012 ein Thema. Nach dem Finden des geeigneten Standortes in der Werderstraße/Ecke Amtsstraße sollte das bestehende Gebäude zunächst saniert werden. Das erwies sich allerdings als unrentabel. In das neue Gebäude, welches mit spezifischen Raumangeboten die Kreativität der Kinder anspricht und über ein Kinderrestaurant mit Kinderküche, einen Bewegungsraum und einen Hof zum Spielen und Toben verfügt, wurden rund vier Millionen Euro investiert. Das Land unterstützte das aufwändige Bauprojekt mit knapp zwei Millionen Euro.
(ba)

BU: Mit Tanz, Musikdarbietungen und einem Sketch bedankten sich die Kinder für ihr neues Domizil bei den Gästen der Eröffnungsfeier
Foto: Kita gGmbH/Lena Schwark

Erweiterungsbau der Kita Reggio Emilia in Friedrichsthal feierlich übergeben

Schwerin | 08.10.2018

erfahren ...

Noch mehr Platz für fröhliche Kinder

Erweiterungsbau der Kita Reggio Emilia in Friedrichsthal feierlich übergeben

Friedrichsthal • Junge Eltern, die gerade im neuen Wohngebiet in Friedrichsthal die eigenen vier Wände einrichten, brauchen sich um die Betreuung ihrer Kinder keine Sorgen machen: Am 5. Oktober wurde der Erweiterungsbau der Kita Reggio Emilia feierlich übergeben. Die Kapazität der beliebten Einrichtung der Kita gGmbH konnte um 57 Plätze erweitert werden. Auch ein neuer großer Mehrzweckraum steht jetzt zusätzlich zur Verfügung..

Singen, jubeln, feiern: Die Mädchen und Jungen der Kita Reggio Emilia im wunderschön gelegenen Stadtteil Friedrichsthal haben allen Grund zur Freude. Sie konnten zusammen mit Kita-Leiterin Maria Böckmann und Kita-Geschäftsführerin Anke Preuß mit Erzieherinnen und Eltern sowie zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft den neu gebauten Teil ihrer Kita eröffnen. 

„Heute ist ein richtig schöner Tag für uns alle. Wir bedanken uns bei der Stadtwerke Schwerin GmbH sowie den am Bau beteiligten Unternehmen für die überaus gute und zuverlässige Zusammenarbeit. Ein großes Dankeschön geht an die Schweriner Stadtvertreter, die mit ihrem Votum die Finanzierung maßgeblich unterstützt haben. Wir konnten die Kapazität zur Kinderbetreuung um 57 auf nunmehr 120 Plätze erweitern", sagt Anke Preuß. Neben attraktiven Gruppenräumen im Erweiterungsbau entstand auch ein großer Mehrzweckraum, der vor allem für Sportangebote genutzt werden soll. Außerdem wurden neue Spielgeräte angeschafft. Die Freifläche vor dem Erweiterungsbau ist neugestaltet worden. „Wir haben sehr gern dazu beigetragen, im aufstrebenden Stadtteil Friedrichsthal die Infrastruktur weiter zu verbessern und vor allem für die Kinder eine wohnungsnahe Betreuung durch den Erweiterungsbau zu ermöglichen", sagte Dr. Josef Wolf, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwerin GmbH. Oberbürgermeister Rico Badenschier: „Die Lebenshauptstadt Schwerin macht ihrem Namen einmal mehr alle Ehre. Dort, wo junge Familien ein neues Zuhause finden, zeigen wir, dass uns Kinder sehr willkommen sind." Auch Staatssekretär Nikolaus Voss aus dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung gratulierte herzlich zur Erweiterung der Kita und überzeugte sich zusammen mit anderen Gästen beim gemeinsamen Rundgang von den attraktiven Räumlichkeiten, die entsprechend der Besonderheiten der Reggio-Pädagogik ausgestattet worden sind.



Vor knapp einem Jahr, im November 2017, begannen die Bauarbeiten auf dem Gelände der Kita Reggio Emilia. Im März dieses Jahres konnte bereits Richtfest gefeiert werden. Insgesamt wurden 1,1 Millionen Euro in das Bauvorhaben investiert, davon stammen 300.000 Euro aus Mitteln des sogenannten Betreuungsgeldes.

(ba)

BU: Auch die Außenflächen vor dem Erweiterungsgebäude wurden neu gestaltet. Die Kinder freuen sich
zudem über neue Spielgeräte
Foto: Kita gGmbH/Barbara Arndt