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Pädagogische Fachkraft Ricarda Venzke (Foto: maxpress)

Schwerin | 30.07.2021

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Ein Kita-Gebäude mit Tradition

Ricarda Venzke kennt die Kita „Plappermäulchen“ als Mitarbeiterin und Dorfbewohnerin

Warnitz • Dort, wo jetzt der Krippenraum ist, war früher das Klassenzimmer einer Schule. Und Ricarda Venzke (Foto), die heute als Pädagogische Fachkraft den Alltag der „Plappermäulchen“ begleitet, hat genau dort als Erstklässlerin am Pult gesessen. Ihr Leben ist eng mit dem Gebäude an der Bahnhofstraße verbunden, vielmehr aber mit den Kindern darin.

Bei den „Plappermäulchen“ hat Ricarda Venzke bereits gearbeitet, als die Stadtverwaltung noch Träger war. Vor Gründung der Kita gGmbH 2001 stand das Überleben der kleinen Kita eine Weile auf der Kippe. „Das war belastend für uns Erzieherinnen damals“, erinnert sich die heute 57-Jährige. Nach langem Hadern suchte sie deshalb Sicherheit im Job und arbeitete unter anderem als Verkäuferin. Mit Kindern blieb ein selbst organisierter Bastelnachmittag pro Woche. „Das war mir aber auf Dauer viel zu wenig. Wann immer die ,Plappermäulchen‘ vorbeigelaufen sind, kamen mir die Tränen“, erzählt sie. „Ich wollte wieder als Pädagogische Fachkraft arbeiten, aber es war anfangs nicht so einfach, wieder bei der Kita gGmbH einzusteigen.“ Es dauerte ein wenig, bis sich Ricarda Venzke bewarb – und ihr Mut wurde belohnt. 2008 kehrte sie zur Kita gGmbH zurück und lebt seitdem ihre Berufung.

Die 57-Jährige hat die Verwandlung des alten Warnitzer Gebäudes – das 1952 erstmals als Kulturhaus in städtischen Dokumentationen auftaucht, aber noch älter sein muss – als Dorfbewohnerin und später als Pädagogische Fachkraft miterlebt. Die Kita gGmbH brachte viele Modernisierungen in Gang: „Neue Böden, neues Mobiliar, regelmäßige Malerarbeiten“, nennt Ricarda Venzke einige Veränderungen. Der mit Betten vollgestellte Schlafraum für die Krippenkinder wurde mit Nestchen ausgestattet, sodass sie sich beiseite räumen lassen und das Zimmer zum Bewegungsraum werden kann. Auch der Kita-Alltag hat sich verändert. „Die Tage und Räume leben mit den Kindern und ihren Bedürfnissen. Das folgt keinem straffen Plan“, freut sich die Pädagische Fachkraft.

13 Jahre ist Ricarda Venzke nun Teil des Kita gGmbH-Teams. Über das 20. Jubiläum sagt sie lächelnd: „Ich finde, die Zahl spricht für sich, oder? Die Kita gGmbH hat nicht umsonst einen guten Ruf bei Pädagogischen Fachkräften. Sie ist ein sicherer Arbeitgeber, der gut bezahlt und fortschrittlich denkt, zum Beispiel mit der Dualen Ausbildung.“ Ihre Tochter ist ihr somit gerne gefolgt und arbeitet auch bei der Kita gGmbH.

jpl

Wichtige Infos aus dem Sozialministerium

Schwerin | 28.07.2021

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Liebe Kinder und Eltern,

das Ende der Sommerferien naht und der Betrieb von Kindertagesstätten und Horten unterliegt nach wie vor den Pandemiebedingungen.

In den Anhängen finden Sie alle aktuellen Infos dazu.

Ich wünsche Ihnen und Euch noch eine schöne Woche und einen guten Start in die neue Schulzeit.

Anke Preuß

Kinder fragen…Schweriner Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier

Schwerin | 06.07.2021

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Kinder fragen … Schweriner Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier

Bei bester Aussicht über Schwerin haben die Kinder des Hort Mitte OB Dr. Rico Badenschier in seinem Büro besucht. Doch natürlich ging es im Interview weniger um die Aussicht als vielmehr um verschiedene Ansichten – zu zahlreichen Themen. Die Kinder waren neugierig und der OB stand geduldig Rede und Antwort.

 

Kinder fragen…Schweriner Stadtpräsidenten Sebastian Ehlers

Schwerin | 06.07.2021

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Kinder fragen ... Schweriner Stadtpräsidenten Sebastian Ehlers

Die Interviews der Hortkinder mit Größen aus der Stadt gehen in die zweite Runde. Diesmal haben Kinder des Frei-Zeit-Horts unseren Stadtpräsidenten Sebastian Ehlers interviewt und durften ihn dazu sogar im Demmlersaal besuchen. Es war launig, auch mal lustig und natürlich informativ!

 

V.l.: Moritz, Hannes und Elian erkunden beim Klettern die Natur auf der Freifläche der Kita „Sonnenschein“ Foto: Kita gGmbH

Schwerin | 02.07.2021

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Mit Bewegung hoch hinaus

Kita "Sonnenschein" mit sportlichen und integrativen Angeboten

Großer Dreesch • Wer das Gelände der  Kita „Sonnenschein“ betritt, findet eine große Freifläche mit viel Grün und einladenden Bewegungs- und Spielelementen vor. Im Inneren können sich die 64 Krippenkinder und 116 Kindergarten-Kids in großzügigen Funktionsräumen austoben.

Dort heißt es Entdecken, Spielen, Forschen, Experimentieren oder Malen. „Dazu kommt unsere riesige Sporthalle“, erzählt Kita-Leiterin Katrin Köhler. „Hier finden verschiedene Sportkurse und Bewegungsangebote für unsere Kinder statt.“ Ballsportarten gehören genauso dazu wie Kreativtanz. Im Bewegungsraum für die Krippe können wiederum schon die Kleinsten Yoga lernen. Viele Angebote – wie die Sportfeste im Sommer und zu Nikolaus – werden gemeinsam mit dem Stadtsportbund organisiert. „Und die Vorschulkinder können am Schwimmunterricht teilnehmen. Hier machen manche bereits erste Schwimmabzeichen, vor allem geht es aber um die Bewegung im Wasser und den Spaß im fremden Element“, ergänzt die Kita-Leiterin.

Das Team aus jungen und erfahrenen Erzieherinnen und Erziehern findet im pädagogischen Konzept ein ausgewogenes Verhältnis zwischen freiem Spiel, Bewegung und ersten Lernerfolgen. Vier Kita-Plätze sind dabei für Kinder mit Beeinträchtigungen reserviert. „Alle mischen gemeinsam mit“, so Katrin Köhler. „Es geht nicht um Leistung, sondern um Spaß und Dabeisein. Integration durch Bewegung ist bei uns das Besondere.“

maxpress/Janine Pleger

Wie fühlt sich Gras an? Und wie duftet es? In der „Märchenkita“ entstehen für Mia mit jeder Alltagserfahrung neue Geschichten Foto: Kita gGmbH

Schwerin | 02.07.2021

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Mit allen Sinnen erforschen

"Märchenkita" verzaubert Kinder mit einer Welt voller Entdeckungen

Krebsförden • Wer denkt, hier werden allein die Erzählbücher aufgeklappt und ständig vorgelesen, der irrt: Die „Märchenkita“ macht viel mehr. Die Kinder lernen Verse, Finger-, Sing- und Tanzspiele und erforschen alles um sie herum mit allen Sinnen.

In einem der verschiedenen Themenräume erzeugt eine Lichtkugel zum Beispiel spannende Effekte fürs Auge, darüber hinaus experimentieren die Kinder mit Gerüchen. Das klappt besonders gut im märchenhaften Außengelände. „Hier gibt es Obstbäume und Kräuter“, erzählt Kita-Leiterin Marietta Ludwig. „Die Kinder machen Tee daraus oder naschen von den Kirschen und Äpfeln.“

Wem an dieser Stelle Schneewittchen einfällt, der ist auf der richtigen Fährte. Natürlichen spielen Märchen in der gleichnamigen Kita eine Rolle, aber die Erlebnisse und eigenen Lerngeschichten der Kinder gehen über das gespannte Zuhören hinaus. So basteln sich die Kinder einen Zauberspiegel, treten in Bezug auf Frau Holles Schneeflocken im Watteweitpusten gegeneinander an oder backen in der Kinderküche „Froschkönigmuffins“. Feinmotorik ist beim Wettsortieren von Erbsen und Linsen aus dem Märchen „Aschenputtel“ gefragt. „Aus Alltagserfahrungen entstehen täglich neue Geschichten und tolle kreative Ideen, bei denen die Kinder sich weiterentwickeln und wachsen“, so Marietta Ludwig. „Dabei dürfen auch wir Pädagogen in märchenhafter Geschwindigkeit jeden Tag von den Kindern lernen und sie bei ihrer Entwicklung begleiten.“

maxpress/Janine Pleger