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Aldo testet ein besonderes Spielgerät des Emmi-Pikler-Konzepts

Schwerin | 04.01.2021

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Nest zur freien Entwicklung

Kita „nidulus duo“ pflegt achtsam und stärkt die Persönlichkeit

Schwerin • In der Matschküche kochen, sich im Atelier ausprobieren, in Sandkästen buddeln, gärtnern oder im Ruheraum entspannen: In der Kita „nidulus duo“ finden 24 Krippen- und 45 Kindergartenkinder Raum für ihre Entfaltung.

„nidulus duo“ bedeutet „Nestchen zwei“ und ist ebenso wie die Kita „nidulus“ eine 24h-Stunden-Kita mit Öffnungszeiten an allen Tagen des Jahres. Achtsame Pflege und autonome Bewegungsentwicklung nach Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg stehen hier hoch oben. „Zur Persönlichkeitsentfaltung bietet zudem die Reggio-Pädagogik viel individuellen Raum“, erläutert Kita-Leiter Maik Jakulat. „Hierbei findet jedes Kind seine ganz eigene Sprache – ob mit Musik, Tanz, Malerei, Entdeckungen. Bildung und Entwicklung bekommen dadurch Dynamik.

jpl

Der Lehmbackofen ist etwas ganz Besonderes

Schwerin | 04.01.2021

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Nichts ist echter als die Natur

Kita „Am Friedensberg“ fördert Entdeckerfreude auf vielfache Art

Schwerin • 25 Krippen- und 45 Kindergartenplätze bietet die Naturkita und ist damit eine der kleineren Einrichtungen der Kita gGmbH. Das tut den vielseitigen Aktivitäten allerdings keinen Abbruch.

Ob Wald- oder Forschertage, Verstecken hinter Büschen, Spielen im Matsch oder ein Vormittag am Lehmbackofen – die Kita „Am Friedensberg“ bietet Raum zum Toben, Entdecken und Ausprobieren. „Wir sind klein und familiär – machen vom Standort sehr viel her“, reimt das Team der Kita. Und Leiterin Jenny Görtz ergänzt: „Hier finden Kinder den natürlichsten Lernort, denn kein Laut, keine Farbe, kein Gefühl oder Geräusch ist echter als in der Natur.“ Die kleinen Kita-Besucher erleben dies hautnah und ihr Erfahrungsschatz wächst zusehends – das Ganze dazu schön gelegen am Ziegelaußensee.

jpl

Jochen Rößler erinnert sich: „Wir konnten die notwendige Flexibilität für die pädagogische und wirtschaftliche Entwicklung der Kitas innerhalb der Verwaltung gar nicht leisten. Das war uns sehr schnell klar.“

Schwerin | 04.01.2021

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„Das war auch eine schwere Zeit“

Stadtverwaltung musste Erzieherinnen kündigen und gründete eine neue Gesellschaft

Schwerin • 1992 hatte die Landeshauptstadt Schwerin rund 5.000 Betreuungsplätze für Kinder sowie hochqualifizierte Erzieherinnen unter Vertrag. Dem standen viele marode Kita-Gebäude und eine niedrige Geburtenrate nach der Wende gegenüber. Deshalb musste die Kita- Bedarfsplanung angepasst werden.

Für diese Aufgabe hatte die Stadtverwaltung einen Experten aus Hamburg nach Schwerin geholt. Jochen Rößler (Foto) erinnert sich: „Wir konnten die notwendige Flexibilität für die pädagogische und wirtschaftliche Entwicklung der Kitas innerhalb der Verwaltung gar nicht leisten. Das war uns sehr schnell klar.“ Deshalb wurde eine Ausgliederung der kommunalen Kitas an freie Träger beschlossen. „Die freien Träger haben aufgrund der Bedarfssituation aber nur rund 50 Prozent der Einrichtungen übernommen“, so der ehemalige Dezernent für Jugend, Soziales, Kliniken und Finanzen. Der Rest blieb bei der Stadt. Deshalb entwickelte er mit seinem Team das bundesweit einmalige Konzept zur Ausgliederung in eine gemeinnützige GmbH. „Für mich war das eine schwere Zeit als Sozialdemokrat, weil zunächst viele qualifizierte Erzieherinnen ihre Arbeit verloren hatten“, resümiert der 79-Jährige. „Mit Gründung der Kita gGmbH konnten wir dann aber eine sichere Jobperspektive bieten.“

Die Stadtvertretung unterstützte die Vorlage und so setzte die Stadt 2001 für die Führung eine Doppelspitze ein: Als erfahrene pädagogische Leiterin wurde Marlies Kahl berufen und für die kaufmännische Geschäftsführung Anke Preuß.

Jochen Rößler, der nun schon länger in Schwerin wohnt als in Hamburg, blickt stolz auf die Kita gGmbH. „Guckt Euch mal an, was das für ein großartig aufgestelltes Unternehmen ist“, sagt er. „Es sind moderne Einrichtungen mit tollen Konzepten und fähigen Pädagogen. Auch wirtschaftlich ist die Kita gGmbH solide aufgestellt. Wer hätte das wohl vor zwanzig Jahren voraus sagen können?“

Holger Herrmann

Basteltipps für Januar

Schwerin | 04.01.2021

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Basteltipps für Januar

Liebe Kinder und Eltern,

wir wünschen Euch und Ihnen ein gesundes, glückliches neues Jahr.

Mit 2021 hat das Jubiläumsjahr der Kita gGmbH begonnen – und wir haben uns dazu viele verschiedene Aktivitäten vorgenommen, die – unter Berücksichtigung notwendiger Einschränkungen – in den Einrichtungen stattfinden werden.

Gleichzeitig ist es allerdings auch schön, zuhause in der Familie zu basteln, zu kochen oder zu experimentieren, stimmt’s?

Deshalb gibt es ab heute zu jedem Beginn eines Monats Ideen von uns für Euch und Sie zuhause. Hier geht es ums Ausprobieren, Entdecken, Zusammensein.

Seid Ihr neugierig geworden? Sind Sie gespannt?

Gut, dann geht es los: Der Januar hält Anleitungen für bunte Kerzenständer aus Eis und zwei Glückbringer zum Start ins neue Jahr bereit. Sie stammen von den Future Kids und aus dem Hort Mitte.

Viel Spaß beim Basteln,

 

Ihre

Anke Preuß

 

Anhang:

Basteltipps 1

Basteltipps 2

Schwerin | 14.12.2020

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Glücklich nahm er die Begrüßungsmappe von der Ausbildungsbeauftragten Andrea Peters entgegen

Schwerin | 04.12.2020

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Es weihnachtet anders

26 Kita- und Hort-Standorte meistern Adventszeit unter besonderen Bedingungen

Schwerin • Kerzenschein, weihnachtliche Musik und Geschichten – all das gehört wohl zu einer gemütlichen Adventszeit. Gut, dass dies in den Einrichtungen der Kita gGmbH auch unter Corona-Bedingungen möglich ist. So werden die Hortkinder bei den Paulsstädter Fritzen drinnen besinnlich beisammensitzen und draußen Bratwurst grillen und heißen Früchtetee trinken. Ob aber zum Beispiel auch Plätzchen backen möglich ist, ist fraglich. Gut also, dass die Kitas und Horte kreativ werden in der Weihnachtszeit.

„Der gemütliche Adventsnachmittag gemeinsam mit den Eltern fällt leider aus“, erzählt Mareen Große,
Leiterin der Kita Nandolino. „Dafür bieten wir Basteln für die Kinder an und haben ein Kinoprogramm mit Frau Holle.“ Die kleinen Waldgeister aus der gleichnamigen Kita in Mueßer Holz lehnen sich bei einem Theaterstück zurück. Die Erzieher führen das Märchen „Die drei kleinen Schweinchen“ auf. In der Naturkita in Lewenberg zieht es die Kinder erwartungsgemäß nach draußen. „Wir pflanzen nachhaltig einen Tannenbaum auf unserem Hof und schmücken ihn mit Leckereien für unsere Waldtiere“, kündigt Erzieherin Christin Berger an. „Dazu gibt es Punsch und wir singen.“ Die Kinder der Kita Future Kids werden ebenfalls draußen aktiv. Das alljährliche Büffet muss coronabedingt ausfallen, auch die Weihnachtsdisko findet nicht statt. Dafür ereifern sich die Kids in weihnachtlichen Wettspielen und treten im Tannenzapfenweitwurf an. Auch der ein oder andere Weihnachtsstiefel wird zweckentfremdet und zum Wurfgerät – wer die größte Distanz geschafft hat, gewinnt. Mariella zeigt besonderes Geschick. „Das war toll, der Stiefel flog einmal richtig weit – sogar fünf Meter!“, sagt die Siebenjährige stolz. Der Hort Heine-Kids feiert „Etagenweihnacht“, sodass sich die Kindergruppen nicht durchmischen und alles schutzkonform bleibt. „Unser Motto dieses Jahr ist: Alle guten Dinge sind drei“, erklärt Hortleiter Torsten Tiede die getrennten Weihnachtsfeiern. „Lediglich auf dem Hof kommen wir alle einmal zusammen. Dort gibt es nacheinander kleine Geschenke.“ Geschenke zu machen steht wiederum im Frei-Zeit-Hort auf dem Programm. „Wir basteln mit den Kindern eine Holztierbox und sammeln Spenden für das Schweriner Tierheim“, beschreibt Hortleiterin Nicole Schmidt die diesjährige Weihnachtsaktion „Geben und Teilen“. Schon im vergangenen Jahr hatten sich die Kids sozial engagiert, damals für die Schweriner Tafel.

Alle Mitarbeiter der Kita gGmbH sind mit Freude am Werk. Ihnen gilt ein herzlicher Dank – dafür, dass sie stets zuversichtlich und für die Kinder nahbar geblieben sind: Sie nehmen sie in den Arm, lachen, spielen und trösten – und verbreiten Weihnachtsatmosphäre.

Janine Pleger