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ZGM-Werkleiter Ulrich Bartsch baut gerne für die Kita gGmbH Foto: maxpress

Schwerin | 02.07.2021

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Bauen für die Kleinsten der Kleinen

ZGM-Werkleiter Ulrich Bartsch über die Anforderungen an die Gebäude der Kita gGmbH

Schwerin • 15 Kitas und vier Horte der Kita gGmbH werden vom ZGM – dem Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Schwerin – vermietet. Ulrich Bartsch ist seit 2012 Werkleiter und hat seitdem Modernisierungen und Neubauten zahlreicher Einrichtungen begleitet.

„Das sind immer spannende Projekte“, sagt er und spricht dabei auch für seine Mitarbeiter. Alle gemeinsam wollen für die Kinder etwas Schönes schaffen. Das geschieht mit viel Einsatz – persönlich und finanziell: Etwa 20 Millionen Euro sind seit Gründung des ZGM im Jahr 2005 in Sanierungen und Neubauten für die Kita gGmbH geflossen.

Die Ergebnisse können sich immer sehen lassen: „Aus einer alten Kaserne ist zum Beispiel der Hort Mitte in der Friedenstraße geworden“, erläutert Ulrich Bartsch. „Die Anforderungen an Rettungswege oder etwa die Abschottung des Flures mussten komplett neu überdacht werden.“ Andere Kitas werden nicht saniert, sondern erhalten einen Ersatzbau, weil es anders nicht mehr möglich ist. Die Kitas „Feldstadtmäuse“, „Nandolino“ und „Gänseblümchen“ warten auf die finalen Entscheidungen dazu und auf den Startschuss.

Doch nicht nur die gesetzlichen baulichen Anforderungen spielen bei den Gebäuden für die Kita gGmbH eine Rolle, sondern – anders als vor Jahrzehnten – vor allem die Ausrichtung aufs pädagogische Konzept. „Die Kita ,Wirbelwind‘ verfügt zum Beispiel über ein Kneipp-Becken und eine Infrarotsauna. Und die ,Kirschblüte‘ mit Nachhaltigkeitskonzept hat eine Erdwärmepumpe und eine Photovoltaikanlage“, schwärmt Ulrich Bartsch. „Die Kita gGmbH ist mir der liebste Mieter. Für die Kleinsten der Kleinen zu bauen, macht meisten Spaß“, fasst der Werkleiter des ZGM zusammen.

maxpress/Janine Pleger

Bau- und Basteltipps für Juli

Schwerin | 01.07.2021

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Bau- und Basteltipps für Juli

Liebe Kinder und Eltern,

der Sommer lockt nach draußen, deshalb gibt es aus dem City-Hort eine tolle Bauanleitung für Palettenmöbel. Die passen auf den Balkon oder in den Garten. Und wenn ihr schon einmal an der frischen Luft seid, dann werdet doch zum Künstler: Bunte Seifenblasen können tolle Bilder ergeben! Wie, das zeigt der Tipp aus der Kita „Reggio Emilia“.

Viel Spaß beim Nachmachen

wünscht

Anke Preuß

 

Anhang:

Bautipp

Basteltipp

Spiel- und Gärtnertipps für Juni

Schwerin | 01.06.2021

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Spiel- und Gärtnertipps für Juni

Liebe Kinder und Eltern,

die Freizeittipps diesen Monat werden nass und spannend. Die „Future Kids“ bieten allerlei Anregungen für Spiele und Basteleien rund um Wasser und Wasserfarben. Und die Kita „nidulus“ hat eine tolle Anleitung zum Gärtnern auf der Fensterbank für Euch.

Probiert es aus!

Viel Spaß,

Anke Preuß

 

Anhang:

Basteltipp 1

Basteltipp 2

Schwerin | 28.05.2021

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Integration mit Spaß erleben

In der bunten Welt der Kita „Feldstadtmäuse“ ist jeder besonders

Feldstadt • 31 Krippen- und 74 Kindergartenkids tollen jeden Tag durch die Kita „Feldstadtmäuse“ in der Demmlerstraße. Unter ihnen sind acht Integrationskinder. Toleranz und Akzeptanz gegenüber allen Besonderheiten sind ein großes Hauptaugenmerk in der Pädagogik des Hauses.

„Wir leben Integration und Inklusion von ganzem Herzen“, so Kita-Leiterin Kathrin Lange. „Kinder mit all ihren individuellen Bedürfnissen können sich bei uns auf ihre einzigartige Weise frei und fantasievoll entfalten.“ Für alle kleinen Besucher stehen so Mitbestimmen, Spielen, Experimentieren und Gestalten sowie Toben und Sport auf dem Programm. In der hauseigenen Holzwerkstatt können Bauinteressierte beherzt loshämmern und basteln. „Kinder, die Förderung benötigen, werden komplett integriert“, erläutert Kathrin Lange. „Dafür setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeuten, dem Sozialpädagogischen Zentrum, Frühförderstellen und Ärzten.“ Somit kommen bei Bedarf Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten in der Betreuungszeit zum Einsatz. Wenn es in Richtung erste Klasse geht, gibt es für den Übergang eine enge Kooperation mit der Fritz-Reuter-Schule.

Der Zusammenhalt unter den Kindern mit und ohne Beeinträchtigung ist groß. „Sie ergänzen sich in ihren Stärken und üben sich in Empathie“, so Kathrin Lange. „Die Kinder erfahren, dass manches nicht jedem gelingt, aber auch, dass jeder etwas besonders kann.“

Janine Pleger

Wenn das Wetter schön ist, kommt Equipment von drinnen auch mal nach draußen. V.l.: Lenia, Emilia und Keno probieren es aus Foto: maxpress

Schwerin | 28.05.2021

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Ganzheitliche Bewegung

Kita „Jean Sibelius“ setzt Aktivität mit Körper und Köpfchen ein

Weststadt • Judo oder Schwimmen mit den Freunden aus der Kindertagesstätte erleben? Das gelingt den Kindern der Kita „Jean Sibelius“ regelmäßig. 36 Krippen- und 54 Kindergartenkinder spielen und lernen in den Räumen des halbmondförmigen Gebäudes.

Es steht zwar unter Denkmalschutz, vereint innen aber moderne Gruppenräume, einen lichtdurchfluteten Mehrzweckraum mit Fußbodenheizung und allerlei Equipment für Aktivität. Dieses wird regelmäßig zu großen Bewegungslandschaften aufgebaut. Dann entdecken die Kinder gemeinsam mit der Pädagogischen Fachkraft die Geschichte rund um „Turndrache Lotti“ – eine Kooperation mit dem Stadtsportbund. „Die Kinder erleben Freude an Bewegung und lernen so auch ihren Körper gut kennen“, erzählt Kita-Leiterin Heike Doll. „Dabei betrachten wir unser Konzept ganzheitlich. Es muss neben der aktiven Zeit auch Ruhe und Entspannung geben.“

Schon die Krippenkinder ab zwei Jahren haben die Möglichkeit, Yoga kennenzulernen. Das grüne Außengelände mit angrenzendem Sportplatz, Park und Gärten bietet neben Geräten zum Klettern, Toben und Rutschen – sowie Rodeln im Winter – auch Plätze zum Ausruhen und Träumen mit Freunden. „Unsere Kinder entwickeln ein gutes Gefühl für sich, werden zum Ausprobieren neuer Aktivitäten ermutigt und wachsen an ihren Herausforderungen. Es ist schön, sie stolz zu sehen, sobald sie etwas Neues schaffen“, erzählt Kita-Leiterin Heike Doll.
Janine Pleger

Foto: maxpress

Schwerin | 28.05.2021

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Startschuss fürs große Sportfest

Der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Block erinnert sich an die Wettkämpfe 2002

Schwerin • Mehr als 600 Kinder aus damals 20 Einrichtungen der Kita gGmbH kamen vor 19 Jahren im Stadion am Lamprechtsgrund erstmals zu einem großen Sportfest zusammen. Sie traten im Weitsprung, 60-Meter-Lauf und Hindernisrennen an. Wenn Wolfgang Block (Foto), Aufsichtsratsvorsitzender der Kita gGmbH, heute daran zurückdenkt, sagt er: „Hut ab – die Organisation war einmalig!“

Das galt ebenso für die Stimmung unter den Kindern sowie etwa 300 Zuschauern. Zu zünftiger Musik erfolgte das Warm-up, dann starteten die Wettkämpfe. Wolfgang Block war damals Mitglied im Werksausschuss des Kindertagesstättengebäudemanagements KiGeb, dem Vorgänger des ZGM in Schwerin. Seit damals begleitet er die Arbeit der Kita gGmbH kontinuierlich – ob später als Vorsitzender des Werksausschusses fürs ZGM und im Jugendhilfeausschuss oder wie seit 2014 zunächst als Mitglied des Kita gGmbH-Aufsichtsrats und seit 2019 als Vorsitzender. „Viel direkte Zusammenarbeit kommt aber auch durch meine Tätigkeit beim Nahverkehr Schwerin“, erzählt Wolfgang Block. „Beim ersten Sportfest haben wir die Kinder mit der Kita-Bahn und Bussen zum Stadion gefahren und haben technisches Equipment gestellt.“ Als er Verstärker und Mikrofone am Lamprechtsgrund ausgepackt hatte, kamen Kinder auf ihn zu. „Im Glauben, ich sei vom Radio, haben sie lautstark Grüße an die Opas und Omas ins Mikro gerufen“, erzählt er lachend. Das fortan jährliche Sportfest dieser Größenordnung war neu für Schwerin – wie vieles, das die Kita gGmbH in den vergangenen 20 Jahren ins Rollen gebracht hat. Wolfgang Block als Begleiter schätzt gerade diesen Innovationscharakter. „Meilensteine sind für mich die zweisprachige Kita ,Future Kids‘ – als erste ihrer Art in Schwerin“, sagt er begeistert. „Genauso ist es mit der 24-Stunden-Kita ,nidulus/duo‘. Und das Projekt ,Mehr Zeit für Kinder‘ mit den Tablets in den Einrichtungen ist etwas ganz Besonders in der pädagogischen Arbeit.“ Für Wolfgang Block ist die Kita gGmbH zur rechten Zeit am rechten Ort gegründet worden. „Ich halte sie für ein Vorzeigeunternehmen deutschlandweit.“

Janine Pleger